1 Agulhas

Nach einem Aufenthalt bei BMW, Rosinante bekam neue Hufe und ihre erste

Jahresinspektion (da wurde mir erst bewusst, dass ich sie schon ein Jahr habe), ich bekam ein zweites Frühstück,


zeigte sich am Abend zum Abschied von Cape Town ein wunderschöner Vollmond.


Heute geht es dann endlich los.

Rosinante ist beladen, besser gesagt, überladen, obwohl ich die Homeless in Cape Town ganz gut versorgt habe und außerdem noch ein Paket in die Heimat geschickt habe. Da wird wohl noch das eine oder andere Stück zurückbleiben müssen.

Das Motorrad ist so, wie es bepackt ist, ein Monster.


Das erste Ziel heut heißt Agulhas, es ist der südlichste Punkt Afrikas. Der Weg führt mich an der Küste entlang, über die sogenannte Whale Watch Route.

Häufig kann man hier Wale beobachten, vor allem Hermanus ist bekannt für Walbeobachtung.

Aber es kommt, wie es kommen muss: entweder wussten die Wale, dass ich komme, oder es war gerade Wal-Mittagspause. Außer bei zwei kurzen Hüpfern in weiter Entfernung ließ sich keiner der Meeresriesen blicken. Na sei's drum, hab sie auch schon oft genug im TV gesehen. Und wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr




Dann stand mein erstes Off-Road Abenteuer an.

Ca 50 km Schotterpiste ratterte ich entlang und Dank eines Enduro Lehrgangs bei BMW, war mir nicht Bange davor. Aber es ist schon gewöhnungsbedürftig. Rosinante tanzt und schlenkert nur so über die Piste und angeblich soll das ja auch funktionieren. Und siehe da: Alles verlief Sturzfrei.





Endlich angekommen, erwartet mich am Abend ein B&B direkt am Meer, es ist windig, tiefziehende Wolken und Gischt in der Luft beschränken die Sicht.

Ein freundlicher Fisch auf dem Teller besiegt schließlich meinen Hunger.


Ein durchaus gelungener Tag!

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