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Equipment

Und immer wieder die Frage nach dem Equipment für meine Reise.

Ich habe Berge von Zeugs eingekauft, die arme Katlen bekam alles nach Hause geschickt, ich bin ja schließlich arbeiten in Afrika, und hat tapfer alles ausgepackt und in meine Wohnung gekarrt.


Da gibt es jetzt eine Campingausrüstung mit Zelt, Schlafsack für alle Temperaturbereiche zwischen Sahara und Alaska, Innenschlafsäcke, selbstaufblasende Isomatte, Campingstuhl, Campingdusche, Campingkocher, Geschirr

Das Motorrad muss natürlich bestückt sein für alle Eventualitäten unterwegs.

Navi mit Rettungsalarm, Smartphonehalter, laute Hupe, Seitenständerverbreiterung für das sichere Abstellen im Gelände, Ersatzteile wie Brems- und Kupplungshebel.

Und natürlich diverse Taschen, Koffer und Behältnisse, um den ganzen Kram unterzubringen.

Das Motorrad wird am Schluss wohl eine Sondergenehmigung wegen Überbreit brauchen.


Ab und an schickt Katlen mir ein Foto von den Kartonhaufen, die sich in ihrem Flur stapelten, fast so, als sollte ich ein schlechtes Gewissen bekommen.

Die Internetseite mywayout.net ist auch fertig und harrt jetzt der Befüllung mit Inhalt.

Sie soll der Berichterstattung dienen und meine Freunde und Familie über mein weiteres Leben auf dem Laufenden halten.

Gerne möchte ich ja auch ab und an ein kleines Video hochladen.

Zu diesem Zwecke hatte ich gestern erste Probeaufnahmen als Selfie mit meinem Handy, natürlich nur um dann die Erfahrung aller meiner Vorgänger also Filmschaffende zu bestätigen:

Das ist erstens gar nicht so einfach und zweitens enorm aufwendig bei der Aufarbeitung. (Wir Filmleute nennen das Postproduktion)

Da braucht es natürlich wieder eine Menge Equipment. Die Wind- und Nebengeräusche sind so störend, dass dazu eine externes Mikrofon notwendig ist, ganz abgesehen von Stativ, eine kreiselstabilisierte Kameraplattforn, neudeutsch: Gimbal, und natürlich der von mir so gehasste Selfiestick.

Ganz zu schweigen von den Festplatten um all die Filme und Fotos zu speichern, Laptop etc und die Ladegeräte um das alles am Leben zu erhalten.

Mittlerweile mit 3 Kameras ausgerüstet: eine am Helm, eine GoPro und ein Handy, fühle ich mich gewappnet für einen Abendfüllenden Spielfilm.

Tja, wenn da nicht die Postproduktion wäre. Selbstredend brauche ich da erst einmal eine Video Schnitt Software. Und 2 Jahre Zeit um damit umgehen zu lernen. Nicht umsonst gibt es eine Reihe von eigenständigen Berufen in diesem Gewerbe.

Ich glaube, ich lass das bleiben mit dem Video.


Schon jetzt bekomme ich eine Ahnung, warum die Reisenden nach den ersten Wochen von irgendwo auf der Welt einen Teil des mitgeschleppten Equipments wieder nach Hause schicken.

Auf eine Drohne werde ich jetzt wohl verzichten.

Obwohl Aufnahmen aus der Luft so toll aussehen können.

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