Gorges du Verdon


Die erste Woche der Probefahrt ist vollbracht. Ich reise immer noch mit Gaby, d.h. es funktioniert. Der Fahrstil ist kompatibel, die Suche der Unterkünfte lässt sich leicht

bewerkstelligen, da keiner besondere Präferenzen hat. Zwischen 5 Sterne und Campingplatz ist alles möglich.





Und so sitze ich tatsächlich zum ersten Mal seit ca. 30 Jahren auf einem Campingplatz vor meinem Zelt und mache meine Steuererklärung. Man könnte das auch ziemlich befremdlich finden. (Ohne Rotwein kann man keine Steuererklärung machen!)


Und außerdem konnte ich so auch mein Camping Equipment ausprobieren, das ich für meine große Reise brauche: Zelt aufbauen, Isomatte aufblasen, Schlafsack ausrollen und vor allem meinen Campingstuhl aufbauen.

Klappte alles hervorragend, nur das Wichtigste war nicht dabei: ein anständiger Korkenzieher.

Das Schweizer Messer leistete nur widerwillig seinen Dienst und der benötigte Kraftaufwand war doch enorm. Aber letztlich wurde auch das noch gut und meine erste Nacht im Zelt ließ mich recht gut schlafen, bis auf die Tatsache, dass die Isomatte für mich zu schmal war und ich die halbe Nacht kämpfte um nicht runter zu rollen. Hier muss also nachgebessert werden.

Und dafür ist ja so eine Probefahrt schließlich auch gedacht.

Allerdings muss ich konstatieren, dass mir so eine gewisse Campingplatz Ordnung doch die Nackenhaare hochstellt.

Obwohl, hier unter hauptsächlich französischen und italienischen Campern, erscheint mir das ein wenig erträglicher als das, was ich mir vorstelle, wie es so in Deutschland von statten geht.

Naja, auch ich muss noch an meinen Vorurteilen arbeiten.


Auf jeden Fall war es ein Erlebnis, das mir die Hoffnung verleiht, auf der großen Reise jederzeit unterzukommen.


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