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Pläne

Unwirklich. Seit gestern sind ist die Anzahl der Tage, die ich noch hier aktiv beruflich fliege im 1-stelligen Bereich angekommen.

Das bedeutet, in weniger als 10 Tagen werde ich nie wieder gegen Bezahlung arbeiten. Ich kann es selbst nicht glauben und reihe mich lieber in den Chor derjenigen ein, die da unken: warten wir es ab, nächstes Jahr bist Du wieder hier.

Wir werden es sehen und meine Erfahrung lehrte mich: sag niemals nie.

Zu oft schon hat mir die Realität gezeigt, dass Zukunftsversprechen nicht immer eingehalten werden.


Als ich gestern beim Fliegen ein wenig Musik hörte (ja das tun wir), während mein Blick über die Wüste schweifte und meine Gedanken dasselbe taten, kamen sie ganz von selbst auf die bevorstehende Reise und augenblicklich befiel mich wieder dieses Glücksgefühl, das mir Tränen in die Augen treibt.

Dieses Glücksgefühl ist am Besten mit den Gefühlen vergleichbar, die ich habe, wenn ich mich frisch aber ziemlich unsterblich verliebte, hier allerdings gepaart mit einer abgrundtiefen Sehsucht.


Diese Sehsucht war mir schon häufig ein Begleiter im Zusammenhang mit Reisen, machmal auch gehörte sie zur Liebe.

Ich hab mich schon oft nach dem Ursprung dieses Gefühles gefragt, bisher fand ich aber keine zufrieden stellende Erklärung.

Das wäre nochmal ein Thema für eine Therapiestunde.

Nur ich befürchte, da bleibt so schnell keine Zeit für übrig.


Zu eng ist in den nächsten Monaten mein Terminplan gestrickt.

In knapp 2 Wochen werde ich mit einer Motorradfahrerin aus Süddeutschland, die ich über ein Reisepartner-Forum fand, knapp 3 Wochen lang eine erste Motorradtour unternehmen. Wir werden ausprobieren, ob wir zusammen reisen können.


Danach, nach 2 Tagen zu Hause, will ich für 3 Wochen nach Bali fliegen, meine balinesische Freundin konnte ich Corona bedingt seit 18 Monaten nicht mehr sehen.

Anschließend, nach wiederum nur 2 Tagen zu Hause, geht es, bei positivem Ergebnis der Motorrad-Probefahrt wieder mit der Süddeutschen auf 6 Wochen Tour.

Gedacht ist an Georgien als Ziel, aber das muss sich noch konkretisieren.


In der Zwischenzeit muss ich noch meinen Geburtstag mit Freunden feiern, der soll gleichzeitig ein farewell für die große Reise sein und nachdem dann der September hereingebrochen sein wird, will ich eigentlich meinen wayout beschreiten.


Dazu müsste ich allerdings erst einmal ein erstes Ziel definieren und mich um Visa und ähnliche schnöde Dinge kümmern.

Ich befürchte, da sind meine Zeitvorstellungen doch zu ambitioniert. Wie sagte Herr Brecht schon:

Ja, mach nur einen Plan!

Sei nur ein großes Licht!

Und mach dann noch’nen zweiten Plan

Gehn tun sie beide nicht.


Demnächst wissen wir mehr!

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